Pneumatische Förderanlagen

 selbstmattende Glattwalzen SMDie neuen Walzen wurden 1998 in einer 180 Tonnen / 24 h Weichweizenmühle in Poznan getestet.

Die Tests wurden in den Durchgängen C2 – C3 und C5 durchgeführt, da für jeden Durchgang komplette Bänke vorhanden waren. Auf einer Seite wurden Standardrollen (Härte 430 – 470 HB) und auf der anderen Seite zwei SM-Selbstmattierungsrollen installiert.

Während der Tests wurden die grundlegenden Parameter in der Weizenmühle zusammen mit den gewonnenen Produkten über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen analysiert.

ERGEBNISSE:
1. die Intensivierung des Fräsprozesses.

Im gleichen Zeitraum produzierten die SM-Selbstmahlwalzen auf beiden Seiten etwas mehr Mehl.

Nimmt man den B1-Wert als 100 % an, so ergibt sich eine Steigerung von C2=2,1 %, C3=1,8 % und C5=1,3 % bei selbstmattenden Rollen. Im Vergleich zu den normalen Brötchen wurden 14%, 18% bzw. 23% mehr Mehl erhalten. Bei der etwas gröberen Fraktion von 200 war der Anstieg höher (30%, 34% bzw. 37%).

Dies zeigt deutlich, dass der Fräsprozess intensiviert wurde.

Die Mahlergebnisse konnten durch Erhöhung der Mühlenbelastung beibehalten werden. Auf diese Weise kann durch die Platzierung von SM-Walzen auf bestehenden Walzwerken die Kapazität erhöht werden. Es ist auch möglich, eine kürzere Membran herzustellen und die Walzenbänke besser auszunutzen. Kapazität und Absaugung wurden über einen zweijährigen Versuchszeitraum (1997-1998) überwacht.

Im Jahr 1997 wurden die traditionellen Zylinder verwendet. Zu Beginn des Jahres 1998 wurden die Versuche durchgeführt. Im Februar 1998 wurden alle traditionellen glatten Walzen durch selbstmattende SM-Walzen ersetzt.

Die Qualität des Getreides, das während des gesamten Zeitraums verarbeitet wurde, war sehr einheitlich. Auch der Mahlprozess, die installierte Ausrüstung und die Marktsituation waren in beiden Zeiträumen ähnlich.

Die Einführung der SM-Selbstmattierungsrollen war die einzige größere Änderung, die 1998 bei Molino vorgenommen wurde. Die in diesem Jahr erzielten Ergebnisse zeigten, dass die Mehlextraktion um 2,42 % höher war als 1997 und die Mühlenkapazität von 180 t/24hs auf 200 t/24hs stieg.

Selbst wenn man davon ausgeht, dass ein Teil der Steigerungen bei Extraktion und Kapazität auf andere Faktoren zurückzuführen ist, besteht kaum ein Zweifel daran, dass die Einführung der neuen SM-Selbstmattierungswalzen eine bemerkenswerte Steigerung beider Parameter bewirkt hat.

2. Verbesserung der Mehlqualität

Das produzierte Mehl wurde verbessert. Die Ergebnisse waren wie folgt:

  • Der Grad der Sedimentation (Glutenqualität) stieg um 3-5 Punkte.
  • Die Wasseraufnahme im Mehl stieg um 3-5 Punkte.
  • Die Wasseraufnahme im Mehl stieg um 0,8-1,4%.
  • Die Wasseraufnahme im Mehl stieg um 0,8-1,4%.
  • Die Aktivität der Alpha-Amylase änderte sich nicht.
  • Experimente, die 1998 in Kanada durchgeführt wurden, zeigten, dass der Proteingehalt um ca. 0,25 % anstieg und der Mehlkuchen deutlich weniger fleckig (Asche) und heller in der Farbe war.
  • In den Versuchen in Poznan war die Veränderung des Aschegehalts trotz der um 10 % erhöhten Mühlenkapazität praktisch nicht vorhanden. In den kanadischen Tests zeigten sie, dass bei konstanter Mühlenkapazität der Aschegehalt um 0,16 % sank.

3. geringere elektrische Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme von SM-Selbstmattierwalzen, in verschiedenen Walzenbänken, war im Vergleich zu normalen Walzen um 2,5 – 5,7 % geringer.

Generell zeigte sich, dass die Energieeinsparung beim Mahlen umso höher ist, je kleiner die Partikelgröße des Mahlgutes ist.

4. Senken Sie die Schleiftemperatur

Eines der Merkmale von weichen Walzen, die an den Druckpassagen arbeiten, ist die relativ hohe Arbeitstemperatur der Walzen.

Mit den selbstfräsenden SM-Walzen wurde die Arbeitstemperatur der Walzen um 3,6 – 5,7 C (6-10F) gesenkt.

Das wiederum senkte die Produkttemperatur um 2,5-3,4 C.

5. Geringere Wartungskosten

In den letzten zwei Jahren haben die 1998 installierten SM-Selbstklebezylinder keine Wartung benötigt und sind nach wie vor sandgestrahlt (Mai 2000). Die erzielten Ergebnisse zeigen keine nennenswerte Verschlechterung.

In den letzten zwei Jahren 1999-2000 wurden mehr als 1000 Prillwitz SM-Walzen verschiedener Längen und Durchmesser in Werken in Polen, Deutschland, Holland, Italien, England, Kanada, USA und Kolumbien installiert.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses technischen Berichts bestätigen die Informationen aus allen Mühlen, in denen sie installiert sind, die Vorteile der selbstmattenden SM-Walzen im Mahlprozess und ihre Überlegenheit gegenüber herkömmlichen Mahlwalzen.

Prillwitz führt weiterhin Forschungsarbeiten zur Entwicklung dieser SM-Walzen in Zusammenarbeit mit polnischen metallurgischen Instituten und dem Zentrallabor für Kornverarbeitung in Poznan und Warschau durch. Dies ist ein weiteres Beispiel für das Engagement von Prillwitz für technologische Innovationen, sowohl bei den Maschinen und dem Zubehör, die es herstellt, als auch bei den Geräten, die es im Auftrag seiner Kunden liefert.